Passende Methoden für euer indivduelles Veränderungsvorhaben

Nicht jede Veränderung ist gleich – und nicht jede Organisation benötigt den gleichen Weg. Ob digitale Transformation, neue Prozesse oder ein Kulturwandel: Die Auswahl der passenden Change Management Methode entscheidet maßgeblich über den Erfolg eures Veränderungsvorhabens. Während klassische Change-Prozesse meist ein klar definiertes Ziel verfolgen und sich gut mit phasenorientierten Methoden steuern lassen, erfordern tiefgreifende Transformationen einen offenen, iterativen Ansatz mit Fokus auf Sinnstiftung, Beteiligung und kulturellem Wandel. Dabei lohnt sich ein Blick auf zwei zentrale Unterscheidungen: agil vs. klassisch und Change vs. Transformation.

Ich unterstütze euch dabei, die passende Herangehensweise für eure Organisation und eure Ziele zu identifiziere. Gemeinsam entwickeln wir einen Weg, der wirksam, nachhaltig und vor allem menschenzentriert ist.

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Klassisch vs. agil

Klassische Change-Methoden folgen einem klar definierten Plan: Schritt für Schritt wird ein Veränderungsprozess konzipiert, gesteuert und umgesetzt – meist top-down und mit festen Meilensteinen. Diese Herangehensweise eignet sich besonders, wenn Ziel und Weg weitgehend bekannt sind, wie es bei klassischen Projekten der Fall ist.

Agile Change-Methoden bzw. Lean Change Management hingegen setzen auf Flexibilität, Beteiligung und Lernen im Prozess. Veränderung wird hier nicht einmalig geplant, sondern iterativ gestaltet – mit regelmäßigem Feedback, kurzen Zyklen und hoher Eigenverantwortung der Beteiligten. Das ist besonders wirksam in dynamischen, komplexen Umfeldern und unterstützt zukunftsgerichtete Veränderungsvorhaben.

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Transformation Vs. Change

“Change fixes the past, transformation creates the future.”
Tanmay Vora

Das ist sehr treffend formuliert, denn Veränderungen können sehr unterschiedlich geartet sein. Während Change meist konkrete Anpassungen in bestehenden Strukturen, Prozessen oder Systemen meint – etwa die Einführung eines neuen Tools oder eine Reorganisation –, geht es bei einer Transformation um tiefgreifende, ganzheitliche Veränderungen, die die Zukunft gestalten. Transformation betrifft nicht nur das Was, sondern vor allem das Wie und Warum in einer Organisation. Sie verändert Identität, Kultur, Haltung und Selbstverständnis.

LeitFragen für eure Orientierung

Worum geht es konkret im Veränderungsvorhaben?

  • Was soll sich verändern – Strukturen, Prozesse oder Kultur?
  • Ist das Ziel klar definiert oder noch offen?
  • Handelt es sich um eine einmalige Veränderung oder um eine fortlaufende Entwicklung?

Wie stabil oder dynamisch ist das Umfeld?

  • Gibt es viele externe Unsicherheiten (z. B. Markt, Politik, Technik)?
  • Wie schnell muss reagiert oder umgesetzt werden?
  • Ist Planung realistisch – oder braucht es Flexibilität und Lernräume?

Wer ist betroffen – und wie wird bisher mit Veränderungen umgegangen?

  • Wie groß ist der Veränderungsimpact auf Mitarbeitende?
  • Wie „veränderungserfahren“ ist die Organisation?
  • Welche Beteiligung ist sinnvoll oder notwendig?

Ist es ein klassischer Change oder eine tiefgreifende Transformation?

  • Verändert sich „nur“ das System oder auch das Selbstverständnis der Organisation?
  • Wird lediglich angepasst oder grundlegend neu gedacht?
  • Welche Ebenen sind betroffen – Strategie, Strukturen, Kultur, Führung?

Wie ist die Unternehmenskultur und Entscheidungsstruktur?

  • Wird eher top-down oder partizipativ geführt?
  • Wie offen ist die Organisation für neue Arbeitsweisen?
  • Gibt es bereits agile Elemente – oder ist das ein neues Feld?

Welche Zeit- und Ressourcenrahmen stehen zur Verfügung?

  • Herrscht Zeitdruck?
  • Wie viele interne Kapazitäten sind verfügbar?
  • Wird externes Know-how benötigt?

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